5 Fragen an

Fünf Fragen an… FRANZ KAfkA

Fünf Fragen an... FRANZ KAfkA

Ganz schön kafkaesk haben wir uns gedacht und den – Achtung, Spoiler – Künstlerischen Arbeitskreis für kulturellen Antrieb (KAfkA) mal genauer unter die Lupe genommen bzw. mit fünf Fragen bombardiert.

1. Wer steckt hinter FRANZ KAfkA und was macht ihr eigentlich?

FRANZ KAfkA sind 8 junge Künstler*innen (Marian Lenhard, Jérémie Gnaedig, Olga Seehafer, Florian Muth, Florian Berndt, David Grimm, Jakob Fischer, Felix Forsbach), die sich gemeinsam seit Oktober 2016 einen kreativen Coworkingspace in der Jäckstraße 27 teilen. Im Mai diesen Jahres gründeten wir unseren gemeinnützigen Verein, der künstlerische und kulturelle Impulse in Bamberg setzt und setzen wird.

Fünf Fragen an... FRANZ KAfkA

2. Wo kommt der Name des Vereins her?

Es gibt ein berühmtes Vorbild, was uns ermunterte, KAfkA zu heißen. Wofür es steht, kann im Bamberger Registeramt eingesehen werden: den langen Gang entlang, in Zimmer 102 fragen, wer in Zimmer 108 sitze, um dann zu erfahren, dass die Amtsleiterin aus der anderen Abteilung sich derzeit im Mutterschutz befinde. Diese könne dann sicherlich zeitnah die Anfrage bearbeiten oder genauere Auskunft über die Herkunft des Namens geben. Die leichtere Variante ist es, im Kesselhaus vorbei zu kommen und uns zu fragen.

3. Wen wollt ihr mit euren Projekten ansprechen?

Alle, die sich darauf einlassen.

4. Wo seid ihr aktuell dran?

Bis 16.7. bespielen wir noch das Kesselhaus (Ecke Leinritt/Sandstraße). Wir zeigen dort unsere Sicht auf zeitgenössische Kunst. Diese ist immer Grenzen überwindend bzw. sie kennt keine Grenzen. So werden abgefahrene und auch schöne Kunst-Konzerte stattfinden. Man kann leckere Getränke genießen und sich mit uns unterhalten. Die Idee ist es nicht, eine Ausstellung zu kuratieren und fertig, sondern derzeit ist das Kesselhaus so etwas wie unser Labor. Es gibt öffentliche Proben und Veranstaltungen – es soll für die nächsten Tage ein Ort in Bamberg sein, den es sonst nicht gibt.

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5. Warum lohnt es sich, die Ausstellung zu besuchen?

Es lohnt sich die Ausstellung zu besuchen, weil dort Arbeiten von Eva Rothschild, Andreas Fischer, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Kunstprojekt INGE, David Grimm, Ludwig Ander-Donath, Max Dauven, Ilija Lazarevic, Jürgen Schabel, Christian Nappert, Marian Lenhard zu sehen sind.

Fotos: bamberger-onlinezeitung.de, Art. 5 III, blog.bbk-nuernberg.de

Über den Autor

Johanna Wirsing

Johanna Wirsing

Belgien, Frankreich, Irland - und doch wieder zurück in die Wahlheimat Bamberg. Johanna Wirsing mag neben dem ganz besonderen Flair in der fränkischen 7-Hügel-Stadt auch Kickboxen, lange Spaziergänge mit Hund und Bücher aller Art.