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Bamberger Kurzfilmtage: Von actionreich bis zeitgenössisch!

Bamberger Kurzfilmtage: Von actionreich bis zeitgenössisch!

Cineasten, Filmfans und Freunde intensiver Unterhaltung, aufgepasst: Von 23. bis 29. Januar finden auch in diesem Jahr wieder die Bamberger Kurzfilmtage statt. Die wichtigsten Infos rund um das älteste bayerische Kurzfilmfestival haben wir hier auf einen Blick für euch zusammengefasst.

Wann?

Die Eröffnung findet am Montag, 23. Januar um 20 Uhr in der Villa Concordia statt. Als einzige nicht-filmische Darstellung präsentiert der Geräuschemacher Max Bauer die alte Handwerkskunst des Geräusche Machens, die seit den Anfängen des Tonfilmes Geräusche in die Kinosäle bringt.

Wie geht es weiter?

Ab Dienstag könnt ihr 90-minütige Kurzfilmvorstellungen genießen: Hier reihen sich verschiedene Kurzfilme bunt aneinander, stets vereint unter spannenden Themen („Sollbruchstellen“, „Jeder gegen Jeden“, „Horrornacht“…).

Wo?

Die Filmvorstellungen finden von Dienstag bis Freitag ab 18 Uhr im Lichtspielkino und im Odeon statt. Das genaue Programm findet ihr hier. Samstag und Sonntag starten die Vorführungen bereits um 14 bzw. um 16 Uhr. Zusätzlich dazu bietet der Festivalclub am Schlachthof täglich ab 19 Uhr allerlei buntes Rahmenprogramm. Auch die Stadtbücherei Bamberg beteiligt sich mit einer kostenfreien, filmischen Sonderschau am Kurzfilmfestival der Domstadt.

Tickets?

Die Tickets könnt ihr beim bvd Kartenservice, im Lichtspielkino und im Odeon erwerben. Regulär kostet der Eintritt 9 Euro, es gibt aber eine Vielzahl an Aktionen und eine Reduktion am Kinotag Donnerstag. Mehr Infos gibt es auf der Website des Kurzfilmfestivals.

Warum Kurzfilme?

Die 90-minütige Reihung verschiedener Kurzfilme schafft es, den Zuschauer auf eine abwechslungsreiche und emotionsgeladene Reise mitzunehmen: Ein ernster Streifen reiht sich an einen Kunstfilm, gefolgt von einem sozialkritischen Part bis hin zu Romantik oder Action – „eine filmische Achterbahnfahrt“, wie es Volker Traumann von der Festivalleitung beschreibt.

Besonderheit?

Davon gibt es gleich zwei Stück: Zum einen ist der Eintritt, außer beim Wettbewerb Kinderfilm, erst ab einem Alter von 16 Jahren gestattet. Zweite Besonderheit: Es gibt viele Spezialvorstellungen, darunter die Trash-Nacht (Kooperation mit dem /slash Festival Wien) oder das Spezial International (Kooperation mit der Medienzentrale der Erzdiözese Bamberg).

Highlight?

Das Highlight des Kurzfilmfestivals ist die Verleihung des berühmten Bamberger Reiters, der Filmpreis, der in mehreren Kategorien verliehen wird. Folgende Auszeichnungen können die eingesendeten Filme gewinnen: Publikumspreis, Bester Kurzspielfilm, Bester Animations-/Experimentalfilm, Bester Kinderfilm sowie den Dokumentarfilmpreis, den Preis der Jugendjury und den Regionalfilmpreis. Beim Regionalfilmpreis stehen – wie der Name andeutet – regionale (Nachwuchs-) Filmemacher im Zentrum des Interesses, anschauen lohnt sich!

Künstlerischer Pate?

Jedes Jahr übernimmt eine berühmte Persönlichkeit aus dem Bereich Film und Fernsehen die Patenschaft für das Festival. In diesem Jahr ist dies Horst Kummeth, bekannt aus der Serie Dahoam ist Dahoam, in der er den fränkischen Apotheker Roland Bamberger mimt.

Wermutstropfen?

Die Anzahl der Plätze im Lichtspielkino und im Odeon ist begrenzt.

Empfehlung?

Ganz klar, ja! Ein Kurzfilm entführt den Zuschauer binnen weniger Minuten in eine komplett andere Welt. Die Reihung mehrerer kurzer Filme ist eine ganz besondere Erfahrung, die nachhaltig Eindruck hinterlässt – sowohl beim Kurzfilm-Neuling als auch beim alten Zuschauerhasen.

Über den Autor

Johanna Wirsing

Johanna Wirsing

Belgien, Frankreich, Irland - und doch wieder zurück in die Wahlheimat Bamberg. Johanna Wirsing mag neben dem ganz besonderen Flair in der fränkischen 7-Hügel-Stadt auch Kickboxen, lange Spaziergänge mit Hund und Bücher aller Art.