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5 Fragen an: Graffiti-Künstler Cane und Venom

5 Fragen an: Graffiti-Künstler Cane und Venom

Jeder Bamberger kennt die Werke von Venom und Cane, selbst wenn er sie vielleicht nur unbewusst wahrnimmt. Besonders bekannt dürften ihre Graffiti an der Europabrücke sein, dort darf man sich nämlich legal verausgaben und kann sich für seine Kunstwerke viel Zeit lassen. So ist diese Brücke quasi ein Mekka der Bamberger Sprayer und man sieht häufig gemeinsam entstandene Arbeiten verschiedener Künstler, die sich dort kennen lernten. Vor allem in den Sommermonaten kann man dort teilweise jede Woche ein neues Meisterwerk bestaunen.

 

5 Fragen an: Graffiti-Künstler Cane und Venom

Venom und Cane gehören zum Urgestein der Bamberger Szene und haben sich zu einem Interview bereit erklärt. Wer mehr ihrer Werke sehen will, kann weitere in den Unterführungen in Hallstadt bestaunen. Um diese zu verschönern, haben sie exklusiv die Erlaubnis der Stadt bekommen.

1. Wie seid ihr zum Sprayen gekommen?

Wir sind uns im Winter 2007 das erste Mal über den Weg gelaufen. Im Januar 2008 standen wir schon gemeinsam an der Wand. Bei der nächsten Aktion haben wir gleich die KT Crew gegründet.

2. Hat Bamberg eine Szene?

Hin und wieder kommen neue Leute dazu, aber es bleibt überschaubar.

3. Durch die Arbeit von Banksy ist der Hype um Streetart regelrecht explodiert. Läden sind voll mit Textilien und Accessoires, auf denen seine Motive prangen. Habt auch ihr den Hype zu spüren bekommen?

Letztlich ist es die Entscheidung eines jeden selbst ob man der Masse deshalb folgt, weil es ein jeder tut oder es aus eigener Überzeugung tut.

Es gibt unterschiedliche Reaktionen auf das Malen an der Europabrücke. Manche wünschen einem den Tod an den Hals. Andere rufen sofort die Polizei. Wiederum andere feiern das voll und wollen ihr Garagentor von uns bemalen lassen.

5 Fragen an: Graffiti-Künstler Cane und Venom

 

4. Gibt es unter Sprayern einen Kodex?

Das Wichtigste ist Respekt.

5. Habt ihr Tipps für Anfänger?

Allgemeine Tipps für Graffiti gibt es nicht. Man fängt einfach an. Wenn es einem liegt, bleibt man dabei. Wenn nicht, hört man wieder auf. Das trifft aber auf alles zu. Das hat mit Graffiti nix zu tun.

Wir wünschen viel Glück und gutes Gelingen.

 

5 Fragen an: Graffiti-Künstler Cane und Venom

 

Über den Autor

Lucas Kaiser

Lucas Kaiser