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5 Fakten zur Altenburg

5 Fakten zur Altenburg

Fast von überall aus kann man sie sehen, vor allem Nachts wenn sie beleuchtet ist. Während der kürzlichen Play Offs der Beko BBL, als die Brose Baskets ihren Meistertitel holten, leuchtete sie rot. Im Jahr 1109 wurde die Altenburg das erste Mal schriftlich erwähnt, damals diente die Höhenburg noch als Zufluchtsort während Kriegszeiten. Später residierten dort die Bischöfe. Heute, einige hundert Jahre später, dient sie als Ausflugsziel und ermöglicht uns einen einzigartigen Ausblick über Bamberg.

1. Überstandene Kriege schützten nicht vor Zerstörung

Die Altenburg wurde nie eingenommen und überstand den Bauernkrieg. Nach dem zweiten Marktgrafenkrieg wurde sie jedoch an Alfred Alcibiades übergeben und Großteils zerstört. Nur der 33m hohe Bergfried und Teile der Ringmauer blieben erhalten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fiel ein Teil der Ostmauer einem Erdrutsch zum Opfer, der erst in diesem Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. Die Altenburg, die wir heute sehen, ist also nicht mehr die, die sie mal war.

2. Mysteriöser Feuerkorb

Wenn man den Bergfried anschaut, fällt ein Metallkorb im oberen Bereich auf. Wofür dieser diente, ist nicht überliefert, was für einige Vermutungen sorgt. So geht man in erster Linie davon aus, dass dieser für ein Signalfeuer zur Giechburg bei Scheßlitz diente. Andere gehen davon aus, dass dieser erst beim Wiederaufbau der Altenburg um 1900 angebracht wurde, um die Burg und die dort stattfindenden Aufführungen zu beleuchten.

5 Fakten zur Altenburg

3. Erster Denkmalschutzverein in Bayern

Nachdem die Burg in den Bankrott verfiel und die Zukunft ungewiss war, gründete Anton von Grafenstein auf Krummennaab im Jahr 1818 den Verein zur Erhaltung der Altenburg. Dieser sicherte uns nicht nur, dass die Burg noch heute steht, sondern war auch der erste Denkmalschutzverein Bayerns.

4. Wohnsitz von ETA Hoffmann

Auch Bambergs bedeutendster Schriftsteller wusste das Leben auf der Burg zu schätzen. So zog er 1812 in einen der Mauertürme und wohnte regelmäßig auf der Altenburg. Die nach ihm benannte ETA-Hoffmann-Klause verzierte er mit Karikaturen damaliger Bamberger Personen.

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5. Poldi

Von 1952 bis 1982 hatte Bamberg einen echten Braunbären als Bürger, der bis heute berühmt ist. Benannt wurde er nach dem damaligen Oberbürgermeister Luitpold Weegmann, der die Patenschaft für das Tier übernahm. Bamberger kennen ihn beim Spitznamen Poldi. Auch noch heute ist der Zwinger vorhanden, allerdings nur von einem ausgestopften Bären bewohnt. Trotzdem riss die Bamberger Liebe zum Bären nie ab, wie man unter anderem am Maskottchen der Brose Baskets sieht: Freaky der Bär.

5 Fakten zur Altenburg

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Lucas Kaiser

Lucas Kaiser